Beschäftigung

Unsere Beschäftigungskurse im Überblick:

  • Dummykurs (Neueinsteiger und Fortgeschrittene)
  • Agility (wird nicht in den Wintermonaten angeboten)
  • Kombi Kurs (Grundgehorsam + Beschäftigung)
  • Hoopers-Agility
  • Longieren
  • Rally Obedience

Dummykurs
Neueinsteigerkurs: Für Hunde ab dem 6. Monat
Fortgeschrittenenkurs: Für Hunde ab 18. Monate

Apportieren kann von Natur aus jeder Hund. Es liegt jedoch an uns Menschen, uns diese Eigenschaft durch eine vertrauensvolle Beziehung zu Nutze zu machen. Im Neueinsteigerkurs werden Schritt für Schritt die Grundlagen zum sicheren Apportieren geschaffen. Es ist wichtig für beide Kurse, dass man Spaß mit seinem Hund bei der Arbeit hat und keinen Druck ausübt. Der Kurs soll eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für den Menschen sein und den Hund körperlich und geistig fördern. So kann er seinen natürlichen Jagdtrieb folgen und befriedigen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem BHV (Berufsverband für Hundetrainer und Verhaltenstherapeuten) im Hundezentrum die Dummyprüfung in Stufe I bis III abzulegen. Für diese Prüfung bieten wir spezielle Vorbereitungskurse an.

Agility
Der gemeinsame Sport für Mensch und Hund.

Dieser Sport ist für alle Rassen geeignet, die in guter körperlicher Verfassung sind und keine gesundheitlichen Probleme haben ( HD/ED ). Agility ist ein Teamsport der die Bindung zwischen Hund und Hundeführer fördert. Ziel ist es, dass der Hund den Hindernisparcour möglichst fehlerfrei auf Zeit durchläuft.

Kombikurs
Für Hunde ab 12 Monate

In diesem Kurs vereinen wir Grundgehorsam, Agility und Dummy Training.
In Gruppenaufgaben wird der Grundgehorsam wiederholt, neue Sachen eingebracht und gefestigt.
Beim Agility ist die Fitness von Hund und Halter gefragt, um den Hindernisparcour möglichst schnell und Fehlerfrei abzulaufen.
Die geistigen Fähigkeiten werden in der Dummyarbeit vom Hund gefördert und der Hund kann seinen natürlichen Trieben in kontrollierter Form folgen.
Daher sollten die Hunde in diesem Kurs, der großen Zulauf hat, über ein gewissen Grundgehorsam verfügen und für den Agilitysport ausgewachsen sein und keine körperlichen Erkrankungen haben.

Hoopers-Agility ist eine Hundesportart, die auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geeignet ist.

Beim Hoopers führt der Mensch seinen Hund aus der Entfernung mittels Körpersprache sowie Hör- und Sichtzeichen durch den Parcours. Dies stellt für Mensch und Hund eine neue Herausforderung dar, die Distanzarbeit, Bindung und Impulskontrolle werden vereint und gefestigt.

Verschiedene Elemente werden, wie auch beim Agility, aufgebaut und können beliebig verändert werden. Der Parcours besteht aus Hoopers-Bögen, Tunnel, Fass und Zaunelementen. Da beim Hoopers nicht gesprungen wird, ist diese Sportart auch für körperlich eingeschränkte Hunde eine sinnvolle körperliche und geistige Beschäftigung. Der Unterschied zum bekannten Agility ist, dass der Hundeführer nur in einem begrenzten Bereich steht und von da aus den Hund durch den Parcours möglichst fehlerfrei bis ins Ziel dirigiert.

Longieren
Longieren ist eine in Deutschland noch recht unbekannte Beschäftigungsmöglichkeit zum Aufbau der Bindung der geistigen und körperlichen Auslastung des Hundes.

Longieren ist artgerecht, denn es kommt den natürlichen Bedürfnissen des Hundes entgegen und die rassebedingten Vorlieben wie hüten, revieren, laufen und jagen können kontrolliert ausgelebt werden.
Beim Longieren mit dem Hund wird in erster Linie die Bindung des Hundes zu seinem Besitzer gefestigt. Bei regelmäßigem Training führt das Longieren zu mehr Ausgeglichenheit und Konzentration des Hundes.
Der Hund kann seine Kondition steigern und gleichzeitig Stress abbauen. Longieren lastet Hunde aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig aus.
Longieren ist zielorientiert. Es hilft den Hund im Alltag besser führen zu lernen. In den Bereichen der Ausbildung wie Agility, Obedience, Dog Dancing oder auch beim Dummy Training ist Longieren hilfreich, weil der Hund mehr lernt auf die Körpersprache seines Führers zu achten.
Sogar für Menschen mit Einschränkungen (Rollstuhl) ist das Hunde longieren hervorragend geeignet. Hunde die durch den Leinenzwang/Leinenpflicht ein trübes Leben führen, werden dadurch geistig und körperlich ausgelastet.

Rally Obedience
Rally Obedience ist eine relativ junge Sportart aus den USA, die bereits viele Fans in Deutschland gewinnen konnte. Hier steht der Spaß für Mensch und Hund im Vordergrund.

Bei der Kombination aus Parcours und Obedience-Übungen ist Präzision und Tempo zugleich gefragt.
Diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden. Rally Obedience kommt mit wenig Zubehör aus und ist unkompliziert durchführbar. Nicht nur für Profis – selbst Kinder können im Parcours schon spielerisch mit ihrem Hund Unterordnungsübungen probieren.
Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt.

So funktioniert es:
Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden sie ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es
anschließend weitergeht.
Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.
Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Unterordnungs-Übungen wie Sitz-, Platz-, Steh-Kommandos, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen.
Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links zu absolvieren sowie 360° Kreise. Andere Schilder fordern auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder
abzurufen. Fester Bestandteil eines Parcours sind außerdem die so genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit ist die Übung zur Futterverweigerung, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen
muss, ohne dass sich der Hund bedient.
Bewertet wird das Team nach Punkten und Zeit.

Schwierigkeitsstufen:
Beginner
Klasse 1
Klasse 2
Klasse 3

Ausrüstung:
Halsband am Hund und Leine
Wasser für den Hund
Belohnungen für den Hund
Wetterfeste Kleidung