Developed in conjunction with Ext-Joom.com

Welpenprägung
Für Welpen ab der 8. Woche

 

Die Zeit vom Welpen bis zum erwachsenen Hund ist relativ kurz. Wenn man bedenkt, dass nur ein Tag in einem Hundeleben vergleichbar ist mit ca. 25 Tagen eines Menschenlebens. In der Prägephase ab der 8. Woche ist es sehr wichtig für einen Welpenbesitzer den Hund auf alle Situationen des alltäglichen Lebens vorzubereiten. Dazu gehören der Kontakt zu Artgenossen, anderen Menschen, sowie optische und akustische Reize der Umwelt. In dieser Zeit soll der Welpe lernen, was er darf und was "Tabu" ist. Im Welpenkurs vermittele ich Ihnen die langsame Heranführung an die Grundkommandos und die Körpersprache der Hunde zu lesen und zu verstehen. Außerdem erhalten Sie wertvolle Tipps im Umgang mit dem Hund und erfahren alles über Körper− und Fellpflege und die Ernährung. Wir arbeiten vom Welpenkurs an mit verbalen, optischen und akustischen Kommandos. Lassen sie uns gemeinsam mit Ihrem Hund die Welt entdecken und sehen Sie, wie Ihr Hund zu einem angenehmen und treuen Begleiter wird.


Junghundekurs I
Für Junghunde ab dem 5. bis 10. Monat

 

Im Junghundekurs werden die Grundkommandos, die im Welpenkurs spielerisch vermittelt wurden, in kleinen Übungen gefestigt und ausgebaut. Der Hund soll nun lernen unter Ablenkung zu gehorchen. Jedoch kommt auch hier das soziale Spiel mit Artgenossen nicht zu kurz. Vergeuden Sie nicht wertvolle Zeit, machen Sie etwas gemeinsam mit Ihrem Hund − er wird es Ihnen sein Leben lang danken.


Junghundekurs II
Für Junghunde ab dem 10.Monat

 

Fortführend zum JHK I werden die Grundkommandos gefestigt und die Ablenkung allmählich gesteigert. Die Spielzeiten werden verkürzt und die Trainingszeiten verlängert. Der Hund lernt an lockerer Leine seinem Führer in unterschiedlichen Gangarten und im Richtungswechsel zu folgen. Die Kommandos "Sitz" und "Platz" (verbal und akustisch) auf Entfernung anzunehmen.


Begleithundekurs
Für Hunde ab dem 12. Monat

 

Im Begleithundekurs wird der Grundgehorsam gefestigt und vertieft. Hier lernt der Hund auch unter starker Ablenkung auf seinen Besitzer zu reagieren. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit eine VDH−Begleithundeprüfung in Theorie und Praxis abzulegen. Es erfolgt eine intensive Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem BHV (Berufsverband für Hundetrainer und Verhaltenstherapeuten) im Hundezentrum die Hundeführerscheinprüfung in Theorie und Praxis abzulegen. Für diese Prüfung bieten wir spezielle Vorbereitungskurse an.


Dummykurs
Neueinsteigerkurs: Für Hunde ab dem 6. Monat
Fortgeschrittenenkurs: Für Hunde ab 18. Monate

 

Apportieren kann von Natur aus jeder Hund. Es liegt jedoch an uns Menschen, uns diese Eigenschaft durch eine vertrauensvolle Beziehung zu Nutze zu machen. Im Neueinsteigerkurs werden Schritt für Schritt die Grundlagen zum sicheren Apportieren geschaffen. Es ist wichtig für beide Kurse, dass man Spaß mit seinem Hund bei der Arbeit hat und keinen Druck ausübt. Der Kurs soll eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für den Menschen sein und den Hund körperlich und geistig fördern. So kann er seinen natürlichen Jagdtrieb folgen und befriedigen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem BHV (Berufsverband für Hundetrainer und Verhaltenstherapeuten) im Hundezentrum die Dummyprüfung in Stufe I bis III abzulegen. Für diese Prüfung bieten wir spezielle Vorbereitungskurse an.


Leinenführigkeitskurs
Ihr Hund zieht an der Leine?

 

In diesem Seminar geht es darum, dem Hund klarzumachen, dass das Ziehens an der Leine nicht erwünscht ist. Ein Verhalten, welches vom Hund selbst anerzogen ist und über einen meist langen Zeitraum vom Menschen geduldet wird. Die Leinenführigkeit sagt viel über die Beziehung zwischen Hund und Halter aus. Sie ist gleichfalls eine der meisten Konfliktsituationen im Zusammenleben mit dem Hund, welche in besonderem Maße Stress für den Hund und dessen Besitzer beim täglichen Spaziergang ist. Um das Ziehen abzutrainieren gibt es nicht DIE Methode. Ich gehe auf jeden Hund und Halter individuell ein, um schon nach kürzester Zeit einen Trainingsfortschritt zu erzielen. .
So können Sie den alltäglichen Spaziergang zu einem angenehmen Ausflug machen.


Agility
Der gemeinsame Sport für Mensch und Hund.

 

Dieser Sport ist für alle Rassen geeignet, die in guter körperlicher Verfassung sind und keine gesundheitlichen Probleme haben ( HD/ED ). Agility ist ein Teamsport der die Bindung zwischen Hund und Hundeführer fördert. Ziel ist es, dass der Hund den Hindernisparcour möglichst fehlerfrei auf Zeit durchläuft.


Kombikurs
Für Hunde ab 12 Monate

 

In diesem Kurs vereinen wir Grundgehorsam, Agility und Dummy Training.
In Gruppenaufgaben wird der Grundgehorsam wiederholt, neue Sachen eingebracht und gefestigt.
Beim Agility ist die Fitness von Hund und Halter gefragt, um den Hindernisparcour möglichst schnell und Fehlerfrei abzulaufen.
Die geistigen Fähigkeiten werden in der Dummyarbeit vom Hund gefördert und der Hund kann seinen natürlichen Trieben in kontrollierter Form folgen.
Daher sollten die Hunde in diesem Kurs, der großen Zulauf hat, über ein gewissen Grundgehorsam verfügen und für den Agilitysport ausgewachsen sein und keine körperlichen Erkrankungen haben.


Longieren
Longieren ist eine in Deutschland noch recht unbekannte Beschäftigungsmöglichkeit zum Aufbau der Bindung der geistigen und körperlichen Auslastung des Hundes.

 

Longieren ist artgerecht, denn es kommt den natürlichen Bedürfnissen des Hundes entgegen und die rassebedingten Vorlieben wie hüten, revieren, laufen und jagen können kontrolliert ausgelebt werden.
Beim Longieren mit dem Hund wird in erster Linie die Bindung des Hundes zu seinem Besitzer gefestigt.
Bei regelmäßigem Training führt das Longieren zu mehr Ausgeglichenheit und Konzentration des Hundes.
Der Hund kann seine Kondition steigern und gleichzeitig Stress abbauen. Longieren lastet Hunde aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig aus.
Longieren ist zielorientiert. Es hilft den Hund im Alltag besser führen zu lernen. In den Bereichen der Ausbildung wie Agility, Obedience, Dog Dancing oder auch beim Dummy Training ist Longieren hilfreich, weil der Hund mehr lernt auf die Körpersprache seines Führers zu achten.
Sogar für Menschen mit Einschränkungen (Rollstuhl) ist das Hunde longieren hervorragend geeignet. Hunde die durch den Leinenzwang/Leinenpflicht ein trübes Leben führen, werden dadurch geistig und körperlich ausgelastet.

 

 

Treibball

Treibball ist eine sinnvolle Art Hunde körperlich und geistig zu beschäftigen. Bei dieser Sportart ist das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund gefordert und besonders für Treib-und Hütehunde geeignet. Zugleich ist diese Sportart für gelangweilte und arbeitslose Familienhund eine willkommene Abwechslung. Der Hund lernt über verschiedene optische und akustische Signale ein oder mehrere Bälle in ein Ziel (Tor) zu treiben. Der Hundeführer steuert seinen Hund über die Körpersprache auf mittlere Distanz und befriedigt dabei den natürlichen Bewegungstrieb des Vierbeiners.

 

Rally Obedience 

Rally Obedience ist eine relativ junge Sportart aus den USA, die bereits viele Fans
in Deutschland gewinnen konnte. Hier steht der Spaß für Mensch und Hund im
Vordergrund. Bei der Kombination aus Parcours und Obedience-Übungen ist
Präzision und Tempo zugleich gefragt.
Diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die
abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden. Rally Obedience kommt
mit wenig Zubehör aus und ist unkompliziert durchführbar. Nicht nur für Profis:
selbst Kinder können im Parcours schon spielerisch mit ihrem Hund
Unterordnungsübungen probieren.
Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund,
denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team
gefragt.

 

So funktioniert es:
Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der
möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden sie ein
Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es
anschließend weitergeht.
Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während
ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit
angesprochen, motiviert und gelobt werden.
Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Unterordnungs-Übungen wie
Sitz-, Platz-, Steh-Kommandos, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen.
Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links zu
absolvieren sowie 360° Kreise. Andere Schilder fordern auf, einen Slalom um
Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder
abzurufen. Fester Bestandteil eines Parcours sind außerdem die so genannten
Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit ist die Übung zur
Futterverweigerung, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen
muss, ohne dass sich der Hund bedient.
Bewertet wird das Team nach Punkten und Zeit.


Schwierigkeitsstufen:
Beginner
Klasse 1
Klasse 2
Klasse 3


Ausrüstung
Halsband am Hund und Leine
Wasser für den Hund
Belohnungen für den Hund
Wetterfeste Kleidung

 

Mantrailing
Mantrailing ist eine der natürlichsten Auslastungsformen für den Hund. Der Hund ist
ein Nasentier und kann durch seine durchschnittlich 220 Millionen Riechzellen
seine Umwelt viel differenzierter und intensiver wahrnehmen als wir. Beim
Mantrailing lernt der Hund dem Individualgeruch eines Menschen zu folgen. Jeder
Trail (Geruchsspur) beginnt mit einem Geruchsartikel (z.B. ein frisch getragenes
Kleidungsstück) einer Person, die vom Trainer in ein Versteck gebracht wird
(Versteckperson). Über das Anriechen am Geruchsartikel beginnt die Suche und
der Hund führt vorneweg den Besitzer zur Versteckperson. Der Mensch lernt dabei
seinen Hund zu „lesen“, auf seine Körpersprache entsprechend zu reagieren und
durch angepasstes Leinenhandling ihn nicht zu blockieren.
Der Spaßfaktor und die gemeinsame Arbeit jedes Mensch-Hund-Gespanns steht
dabei im Vordergrund. Durch das dem Hund entgegengebrachte Vertrauen wird die
Bindung zwischen Hund und Halter gestärkt. Mantrailing eignet sich auch für
unsichere Hunde, denn es fördert die Eigenständigkeit und daher auch das
Selbstvertrauen. Hunde, die Unsicherheiten gegenüber Menschen haben, lernen,
diese durch die Erfolgserlebnisse positiv zu verknüpfen. Das Bedürfnis des Hundes
nach Nasenarbeit wird in kontrollierte Bahnen gelenkt und verstärkt so den Fokus
auf den Besitzer und die gemeinsame Aktivität.

 

Ausrüstung
Halsband am Hund
geeignetes Geschirr (z.B. Zughundegeschirr, nicht das Alltagsgeschirr!)
Trailleine mit 8-10m Länge
Wasser für den Hund
1-2 Geruchsartikel (T-Shirt, Socke, Top, ...) in einem Glas oder Gefrierbeutel mit Zip
3 besondere Belohnungen für den Hund in kleinen Tupperdosen (z.B.
Dosenfutter, kleingeschnittenes Hähnchenfleisch, …)
regenfeste Schuhe, Hose und Jacke

 

 



nach oben